Gaststätte Wilhelm Hoeck 1892

Die Gaststätte "Wilhelm Hoeck 1892" in Charlottenburg ist eine der ältesten gastronomischen Einrichtungen Berlins und wird seit ihrer Gründung durchgehend unter dem Namen ihres Gründers bewirtschaftet. "Hoeck" - um die Ecke der Deutschen Oper an der Bismarckstraße gelegen, gilt als Geheimtipp. Als "Hoeck" gegründet wurde, war Charlottenburg noch selbständig und die reichste Stadt Preußens; die Eingemeindung zu Berlin erfolgte im Jahre 1920.

Wilhelm Hoeck startete mit einer Weinhandlung mit Degustation, der sich bald eine Schnapsbrennerei ("Destille") und eine Likörfabrikation anschloss. Aus der "Degustation" (Verkostung) wurde bald schon eine Schankwirtschaft. Nachdem die im Hof gelegene Destille im II. Weltkrieg einem Volltreffer zum Opfer fiel, wird Hochprozentiges nicht mehr selbst hergestellt. Nach wie vor allerdings ist die Auswahl an "kleinen Getränken" äußerst reichhaltig. Das Speisenangebot ist umfangreich, bodenständig berlinerisch und immer empfehlenswert. "Hoeck" ist ein "Muss" für alle, die Berliner Kneipenkultur im Original - oder "Zille sein Milljöh in Reinform" - erleben wollen.

Seit 2010 steht die Gaststätte unter neuer Leitung; das Konzept und die Tradition der "Berliner Nachbarschaftskneipe" wird leider nicht fortgesetzt.

Flyer (2008)

Sechsseitiger Flyer mit den wichtigsten Informationen zu einer der ältesten Kneipen und Gaststätten Berlin-Charlottenburgs, die Lust auf einen Besuch machen.
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Ansichtskarte (2007)

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Hier taucht der Gast in die Atmosphäre der Kaiserzeit ein; noch heute besticht "Hoeck" durch sein Alt-Berliner Ambiente. Und wenn der Chef gut gelaunt ist, erzählt er die Geschichten, die sich um die Granateinschläge, den Teebeutel, das Ruder, die kupferne Kasse und andere Besonderheiten ranken, die "Wilhelm Hoeck 1892" seit weit über 111 Jahren auszeichnen.

Oft fragen Besucher nach einem Souvenir vom "Hoeck"; daher entwarf Gerschwitz Kommunikation eine Ansichtskarte mit typischen Ansichten.