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Die „Nacht der Nominierten“ - ,Lola‘ steht unter gutem Stern

Deutscher Filmpreis 2002
Die „Nacht der Nominierten“ im Berliner Hotel Adlon

,Lola‘ steht unter gutem Stern

Wenn „Lola“ ruft, kommen die Stars. Und wenn der eigene Name oder Film für den Deutschen Filmpreis nominiert werden, gibt es kein Halten mehr. Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, Staatsminister beim Bundeskanzler und Beauftragter für Angelegenheiten der Kultur und der Medien gab gestern im Berliner Hotel Adlon die Nominierungen für den 52. Deutschen Filmpreis bekannt.

Wer aus der Riege der Glücklichen die Statue tatsächlich in Empfang nehmen kann, entscheidet sich am 14. Juni 2002 im Berliner Tempodrom, wenn die Gala zur Verleihung des Deutschen Filmpreises über die Bühne geht. Mit einem Gesamtvolumen von mehr als 2,8 Mio. Euro ist der Deutsche Filmpreis die höchstdotierte deutsche Kulturauszeichnung. Bereits mit der Nominierung sind 1,95 Mio. Euro verbunden. Staatsminister Nida-Rümelin lüftete das Geheimnis für acht von elf Kategorien: Neben „Bester Spielfilm“ (sechs Filme) und „Bester Dokumentarfilm“ (zwei Filme) wurden erstmals zwei Nominierungen für „Bester Kinder- und Jugendfilm“ ausgesprochen. In den Kategorien „Beste Hauptdarstellerin“, „Bester Hauptdarsteller“, „Beste Nebendarstellerin“ und „Bester Nebendarsteller“ sowie „Beste Regie“ gibt es jeweils drei Aspiranten auf die „Lola“. Der Deutsche Filmpreis 2002 steht unter dem guten Stern eines für den deutschen Film äußerst erfolgreichen Jahres 2001. Mit 30,9 Mio. Besuchern deutscher Produktionen (2000: 18,0 Mio.) und einem Marktanteil von 18,4% (2000: 12,5%) haben deutsche Filme neue Rekordmarken aufgestellt. In der Top Ten-Liste der Filmförderungsanstalt (FFA) finden sich gleich acht Filme, die die magische Grenze von einer Million Besuchern durchbrochen haben – drei mehr als im Jahr 2000.