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Fünf Jahre Gala-GlamourAskania Media und die Veranstaltungen zum Deutschen Filmpreis: Fünf Jahre Gala-GlamourTrotz seiner hohen Prämiengelder führte der 1951 ins Leben gerufene Deutsche Filmpreis lange Jahre ein Schattendasein. Erst 1995 erhielt er die Gelegenheit, das Licht der festlichen Gala-Welt zu erblicken, und seit 1999 hat der Deutsche Filmpreis mit einem neuen Corporate Design ein unverwechselbares Gesicht.
1999: „Kultur ist schnell gemacht, aber wer macht das hinterher alles wieder weg?“
1999 geht es – trotz des humorigen Zitats von Gala-Moderator Piet Klocke – weniger ums „Wegmachen“ als um das Hinzufügen. Auf Initiative der Askania Media werden viele Neuerungen eingeführt: die Nominierungsveranstaltung als zweites „Event“. Der Publikumspreis, bei dem Filmfans ihren Lieblingsfilm und ihren Lieblingsstar wählen und attraktive Preise gewinnen können. Auch die Trophäe selbst verändert sich: Die Designerin Mechthild Schmidt entwirft eine Art-Déco-Frauenfigur, die vom traditionellen Filmband umhüllt wird.
2000: „Happy Birthday, German Film Prize!“
Der Deutsche Filmpreis wird 50. In der Matinée-Reihe „Film vor 12“ werden die 13 schönsten Filme aus 50 Jahren gezeigt. Parallel dazu touren die als „Bester Spielfilm“ nominierten Filme durch die Kinos. „Deutscher Filmpreis unterwegs“ heißt diese Reihe. Jetzt fehlt nur noch der Rufname für die Statue. Vorschläge gibt es genug: „Die ohne Haare, wo sich in die Nudel eindreht“, „Trixi“, „Lucinda“, „Gloria“ oder „Lola“ – Filmfans wählen ihren Favoriten unter www.deutscherfilmpreis.de.
2001: „Ich bin die fesche Lola, der Liebling der Saison!“
Die Trophäe des Deutschen Filmpreises heißt „Lola“ – in bester Tradition deutscher Filme. Von Marlene Dietrich („Der blaue Engel“, 1930) über Barbara Sukowa („Lola“, 1981) bis zu Franka Potente („Lola rennt“, 1998) umschließt der Name mehr als 70 Jahre deutschen Filmschaffens. N24 überträgt nicht nur die Gala, sondern auch die Nominerungsveranstaltung live im Fernsehen. Zur Gala gibt sich auch Bundeskanzler Gerhard Schröder die Ehre.
2002: Das beste Jahr des deutschen Films
Erstmals werden für Kinder- und Jugendfilme mit einer Prämie verbundene Nominierungen ausgesprochen. Und der Kinder- und Jugendfilm boomt. Gleich vier Filme dieses Genres sind unter den FFA-Top Ten – beliebte Schauspieler wie Ulrich Noethen oder Eva Mattes sind für ihre Rollen in Kinderfilmen nominiert. Die Filmsaison 2001 insgesamt steht unter einem guten Stern: Mit 30,9 Millionen Besuchern deutscher Produktionen wird ein Marktanteil von 18,4 % erreicht. Die Gala des Deutschen Filmpreises, erstmals im Berliner Tempodrom, wird von 2000 Gästen besucht. Und auf der Homepage des deutschen Filmpreises können Internet-User in einer Datenbank alle Filmpreis-Gewinner seit 1951 abrufen.
2003: „Ich weiß ja auch nicht, was sich die Genossen dabei gedacht haben“
Das Zitat ist dem heißesten Anwärter auf die „Lola“ entnommen. „Good Bye, Lenin!“ – mit mehr als fünf Millionen Besuchern der aktuelle Box-Office-Hit – ist in sechs Kategorien nominiert. Eine „Lola“ hat der Film bereits – das Drehbuch wurde im vergangenen Jahr ausgezeichnet. Seit diesem Jahr ist auch der Drehbuchpreis wieder in die Gala integriert. Und der Preisträger in der Kategorie „Bester Ausländischer Film“ ist „The Hours“ von Stephen Daldry. Martin Hofmann (Askania Media) ist 2003 zum fünften Mal in Folge ausführender Produzent des Deutschen Filmpreises – und es steht fest, dass sein 1998 präsentiertes Konzept den Deutschen Filmpreis zu dem gemacht hat, was er heute ist: die angesehene, glanzvolle Gala des deutschen Films.
(Die Langfassung erschien auch in der offiziellen Broschüre zum Deutschen Filmpreis 2003)
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